Magie im Fantasysetting

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Re: Magie im Fantasysetting

von BeePeeGee » Di 23. Jul 2019, 21:24

Das stimmt!

Re: Magie im Fantasysetting

von Fred » Di 23. Jul 2019, 15:33

Danke für den Link :D
Habs mir angehört, prinzipiell lautet die Aussage, dass Superman/die Magier mit der bestehenden gesellschaftlichen Ordnung zufrieden sind und diese deshalb schützen.
Es beantwortet allerdings m.E. nicht die im Podcast aufgeworfene Frage, warum Superhelden sich nicht bestimmte Dienstleistungen (Marsmission, Dämme bauen, Häuser abreißen, Transportdienstleistungen, Body Guard etc.) bezahlen lassen, anstatt sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten.

Re: Magie im Fantasysetting

von BeePeeGee » Di 23. Jul 2019, 14:32

Ich habe die Diskussion nicht verfolgt, möchte aber als Anregung diese Podcast-Folge anregen:
Why Superman doesn't take over the world
https://www.npr.org/sections/money/2019 ... -the-world

Das ist eine seriöse ökonomische Betrachtung, dass es für Superman (und auch allmächtige Zauberer) sinnvoller wäre, nicht die Weltherrschaft an sich zu reissen.

Re: Magie im Fantasysetting

von Izanuel » Mi 10. Jul 2019, 11:34

In den Eragon Büchern ist es zum beispiel so das das was man mit Magie bewerkstelligen will immer genau so viel Energie aus dem Körper zieht wie der Akt normalerweise vom Menschen fordern würde wenn er ihn körperlich macht. Also ähnlich wie Pyrukar für sein Setting beschrieben hat.


z.B. einen kleinen Stein schweben lassen.
Jeder Mensch kann einen kleinen Stein heben und tragen, also kann das auch jeder Magier im Prinzip unbegrenzt.
Soweit die Theorie.
Allerdingst steigt der Kraftverbrauch stark an wenn das Ziel des Zaubers weiter weg ist. Je weiter die Entfernung desto übler der Kraft verbrauch. So wird besagter Stein für den Magier schon bald so schwer wie ein ganzer Fels wenn er sich zu weit weg befindet.

Auserdem ist die Magie gefärlich. Wenn der Magier (bleiben wir beim Steinbeispiel) Den Zauber nicht irgendwann abbricht wird er immer mehr seiner energie entziehen und kann den Zaubernden sogar töten.

In den Büchern ist die Magie vor allem auch dadurch limitiert das sie mit einer Magischen Sprache zu wirken ist.
Die meisten Magier beherschen diese Sprachen nur in groben Vokabeln oder einfachen Sätzen.
Ein sehr gelehrter Magier kann zwar viel Unheil anrichten, aber eine Truppe gerüsteter Kämpfer kann ihn durchaus überwältigen.

Die Magie in diesem Setting ist kann ziemlich gnadenlos sein. Wenn ein Zauberer etwas versucht was seine Körperlichen Kräfte übersteigt und den Zauber zudem in der Magischen Sprache so ungenau formuliert hat das er ihn nicht mehr abbrechen kann, wird er hilflos mitansehen müssen wie die Magie seine ganze Lebensenergie verbrennt und dabei evt. nicht mal etwas bewirkt.

Re: Magie im Fantasysetting

von CNQ » Di 9. Jul 2019, 18:41

Hmm, also in meinem eher Low-magic-Setting hatten wir bisher nur einmal eine aktiv magisch begabten Charakter.
Um Magie dort als eine besondere und auch gefährliche Macht darzustellen, hat der Charakter Lebenspunkte für die Nutzung ausgeben müssen, im Spiel dann aber eher abstrakt gehalten und bspw. haben wir da keine direkte Strichliste geführt. Ich denke, dass ich diesen Ansatz in dem Setting weiterführe und dort ein Ergreifen von Macht durch Magie ein großes Selbstopfer bedeuten würde. Ist aber bisher nur ein grobes Konzept und müsste noch in die Spielmechanik mehr eingearbeitet werden, wobei am Ende für mich immer noch das Spielen und Geschichten erleben vor den Regeln steht.

Re: Magie im Fantasysetting

von Minza » Di 2. Jul 2019, 11:17

In meinem Homebrew Setting Emmergens haben wir mehrere ausgleichende Faktoren... sozialer Natur und ein gewisses Gleichgewicht, welches die Welt durchdringt und schließlich sogar kippt. Ansonsten seh ichs in Richtung Tom, auch wenn ich schon noch ein bissl (fadenscheinige) Erklärung habe...

Alles Nähere zu der Magie in Emmergens können wir hier besprechen:http://doder.org/viewtopic.php?f=23&t=84

Re: Magie im Fantasysetting

von Fred » Sa 29. Jun 2019, 20:55

Ich will noch kurz skizzieren, wie ich die Frage beantwortet habe.

In meinem Settig beruht Magie auf der (neo)platonischen Ideenlehre (wie es ja auch in vielen anderen Settings der Fall ist). Es ist ein holistisches Modell der Welt, das Natur-, Geistes- und Moralphilosophie umfasst. Um Magie zu erlernen, muss die gesamte Theorie verstanden werden. Im Prinzip kann jeder Zauberei lernen, so wie prinzipiell jeder in unserer Welt in Quantenchromodynamik promovieren kann.

Man kann sich Zauberei also nicht im Selbststudium aneignen (es sei denn, man wäre ein Genie), sondern muss es an einer Schule lernen, unter der Anleitung von Lehrern, von denen jeder ein Experte auf seinen Gebiet ist.

Diese Lehrer achten nun auf die charakterlichen Stärken und Schwächen der Schüler und auf ihre moralische Reife. Sie greifen korrigierend ein, bzw. wenn ein Schüler die moralischen Ansprüche nicht erfüllen kann, fliegt er von der Schule.

Sollte nun ein malevolenter Zauberer nach der Macht greifen, so würden die an dieser Schule ausgebildeten Zauberer eingreifen und ihn daran hindern.

Wie weiter oben beschrieben kann es keine Schule oder Organisation malevolenter Zauberer geben.

Re: Magie im Fantasysetting

von Fred » Fr 28. Jun 2019, 19:27

Jadetiger hat geschrieben:
Fr 28. Jun 2019, 17:36
Ursprünglich hatte ich die Avatare übrigens für Raucher eingeführt: Wenn die nächste Kippe nötig ist, kann der Char einfach "offplay gehen" :D
Oder er kann mit seinem Handy herumspielen. Manche brauchen das.

Re: Magie im Fantasysetting

von Fred » Fr 28. Jun 2019, 19:23

Simbert hat geschrieben:
Fr 28. Jun 2019, 18:21
Da würde ich halt spontan sagen, dass die grob balanciert sind in dem Sinne, den ich genannt habe. Klar, Superman gewinnt jeden Kampf. Aber es gibt eben auch Dinge, die Batman deutlich besser als Superman kann. Wie zum Beispiel alles, was Heimlichkeit oder Tarnung involviert. Oder so detektivische Nachforschungen. Klar will jeder lieber Batman spielen, aber das liegt halt daran, dass Superman grandios langweilig ist, und eventuell in einer weniger kampffokussierten Runde tatsächlich weniger Situationen hat, wo er glänzen kann.
Dann sagen wir doch mal Superman und Flash. So ziemlich das Einzige, was Flash kann und Supermann nicht, ist ein Kryptonitstück in der Hand zu halten ohne tot umzufallen (stimmt nicht ganz, aber egal).
Und trotzdem hat Flash in einem Justice League Comic immer eine wichtige Rolle. Während Supermann gegen den Kryptonitgolem kämpfen muss, kämpft Flash gegen das Treibsandmonster.

D.h., nicht eine unique Ability macht Flash interessant, sondern er wurde in eine für ihn interessante Situation gebracht. Natürlich ist es für den Spielleiter wesentlich einfacher, wenn ein Char eine unique Ability hat. Aber ich denke, es ist nicht zwingend notwendig.

Re: Magie im Fantasysetting

von Simbert » Fr 28. Jun 2019, 18:21

Fred hat geschrieben:
Fr 28. Jun 2019, 13:30
Simbert hat geschrieben:
Fr 28. Jun 2019, 13:23
Charaktere sollten irgendwie schon balanciert sein. Nicht in dem Sinne, dass sie immer in allen Situationen gleich stark sind, oder das alle im Kampf gleich stark sein müssen, sondern dadurch, dass sie gleiches Spaßpotential haben. Was normalerweise bedeutet, jeder Charakter sollte Bereiche haben, in denen er glänzen kann, und die Häufigkeit, in der diese Bereiche im Spiel auftreten, sollte ungefährt gleich sein. Das ist nicht nur Aufgabe des Spielleiters. Wenn ein Magier zum Beispiel alles tun kann, was ein Dieb tun kann, dann hat man ein Problem, weil es dadurch keine Spielbereiche mehr gibt, in denen der Dieb glänzen kann.
Jetzt hätte ich beinahe geschrieben "ja klar", aber dann habe ich mir überlegt: Stell dir vor du spielst ein Superheldensetting. Z.B. Justice League. Würdest du Superman spielen wollen, oder lieber Batman?
Da würde ich halt spontan sagen, dass die grob balanciert sind in dem Sinne, den ich genannt habe. Klar, Superman gewinnt jeden Kampf. Aber es gibt eben auch Dinge, die Batman deutlich besser als Superman kann. Wie zum Beispiel alles, was Heimlichkeit oder Tarnung involviert. Oder so detektivische Nachforschungen. Klar will jeder lieber Batman spielen, aber das liegt halt daran, dass Superman grandios langweilig ist, und eventuell in einer weniger kampffokussierten Runde tatsächlich weniger Situationen hat, wo er glänzen kann.

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