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[Trièt Fantasy] Konträre Magieansätze unterscheiden

Verfasst: Mi 3. Jul 2019, 16:51
von Jadetiger
Hier ein Problem zu offenen Diskussion, dass mich in meinem Fantasy-Setting schon lange beschäftigt:

Es gibt bei Trisp keine Elfen und Zwerge im tolkienschen Sinn.

"Deva/Nymphen/Dryaden/Elfen..." sind eine Völkergruppe, die sich, um in einer bestimmten Umgebung zu überleben, über eine lange Zeit quasi-symbiotisch mit einer bestimmten Landschaft verbunden haben. Sie leben mit diesem Teil der Natur stark im Einklang und wirken ihre Magie, indem sie sich sozusagen von der NAtur freundschaftlich helfen lassen.
Beispiel:
Waldelfen kennen sich unglaublich gut in Wäldern aus. Ohne große Anstrengung finden sie Nahrung, Sie können sich an der Struktur der Bäume orientieren, vor Gegnern schützen sie sich, indem sich das Unterholz dem Gegner in den Weg stellt usw.
Nebelelfen können urplötzlich Nebel entstehen lassen, können unberechenbar auftauchen und verschwinden, können Trinkwasser aus der Luftfeuchtigkeit gewinnen etc.

"Das Kleine Volk/Männlein/Wiblein/Zwerge/Gnome..." sind eine Völkergruppe, die sich, um in einer bestimmten Umgebung zu überleben, über eine lange Zeit gegen die Widrigkeiten einer bestimmten Landschaft abgehärtet haben und durch ihr Wissen und ihre Magie der Natur ihren Willen aufzwingen.
Beispiel:
Waldmännchen haben extrem gut getarnte Unterkünfte, können Hinterhalte und Fallen legen wie kaum ein Anderer und vor Gegnern schützen sie sich, indem sie Bäume umstürtzen lassen und plötzlich Gruben schaffen oder Tiere "ferngesteuert" auf den Feind hetzen.
Nebelwichteln macht Feuchtigkeit nichts aus. Sie werden niemals krank. Sie können Wasser magisch zerstäuben, um sich in Nebel zu hüllen.

Ich hoffe, die Prinzipen sind erkennbar.

Mein Problem ist jetzt: So unteschiedlich die Methoden sind, so ähnlich sind die Effekte. Wie würdet ihr diese Magiearten regeltechnisch unterscheiden?
Da ich das Regelwerk gerade neu schreibe, kann ich euch hierzu nichts sagen, wir können also beliebig abstrakt bleiben :D

Re: [Trisp] Konträre Magieansätze unterscheiden

Verfasst: Mi 3. Jul 2019, 17:28
von Fred
Ich würde zunächst einmal ganz klar das Magiesystem von Mage nehmen :)

Die nicht-Elfen bekommen den Wert "Einklang mit der Natur", mit dem sie Magie wirken. Wenn sie ihren Müll nicht trennen oder Flugreisen machen, bekommen sie einen Malus. Wenn sie Bäume pflanzen, einen Bonus.

Die nicht-Zwerge zaubern mit Willenskraft, die je nach Gegebenheit zu- oder abnehmen kann.

Re: [Trisp] Konträre Magieansätze unterscheiden

Verfasst: Mi 3. Jul 2019, 17:48
von Minza
Die Magie deiner Elfen könnte einen Bonus durch die Umgebung erhalten (passendes Terrain? in welchem "Zustand"? Jahreszeit?), die Magie deiner Zwerge einen Bonus durch ihre eigene "Willenskraft", was die Magie evtl sogar etwas stärker macht, da aber noch ein Test zum Unterwerfen der Natur fällig ist...?

Edit: Fred war schneller

Und wie zaubern so deine Orks? Höhö #EDO

Re: [Trisp] Konträre Magieansätze unterscheiden

Verfasst: Do 4. Jul 2019, 17:46
von Jadetiger
Minza hat geschrieben:
Mi 3. Jul 2019, 17:48
Und wie zaubern so deine Orks? Höhö #EDO
Das habe ich nicht beschrieben.

Es gibt vier Spielbare "Rassen":

- Die oben beschriebenen Elfen-artigen. Sie stehen im Regelwerk symbolisch für Emphatie/Charisma/Soziales

- Die oben beschriebenen Zwerge. Sie stehen im Regelwerk für Widerstandskraft. Das könnte ich evtl. auf Willenskraft ändern oder beides nehmen...

- Die Menschen. Sie stehen im Regelwerk symbolisch für "Geist". Ihre Magie ist also folglich eher "wissenschaftlich" im Ansatz mit detailgenau geometrisch-hermetisch ausgearbeiteten Ritualen etc.

- Die Halblinge. Sie sind sterile Kreuzungen der Menschen mit Säugetieren (ja, Sodomie ist ein Thema :D). Sie stehen symbolisch für aktive Stärke (als Köperkraft, nicht Widerstandskraft). Ihre Magie ist der der Menschen entlehnt, sie beherrschen sie aber nicht sooo gut.

Alle anderen Völker (Orks, Echenmenschen, etc.) werden als "Subintelligenzen" von den vorherrschenden Völkern kleingeredet und sind daher von mir nicht näher beschrieben bzw. der Fantasie des Erzählers überlassen.

Re: [Trisp] Konträre Magieansätze unterscheiden

Verfasst: Do 4. Jul 2019, 17:47
von Jadetiger
Danke schonmal in die Runde für die vielen Anregungen!

Re: [Trisp] Konträre Magieansätze unterscheiden

Verfasst: Do 4. Jul 2019, 20:05
von Minza
Magst du Trisp nicht im Worldbuilding Bereich vorstellen? Mich interessiert es, ich hab einige Fragen und hoffe, dass du mehr Antworten gibst als gewisse schweigsame User ;D

Re: [Trisp] Konträre Magieansätze unterscheiden

Verfasst: Do 4. Jul 2019, 22:40
von Jadetiger
Ja, plane ich und mach ich gern. Ich bin jetzt dann aber erstmal 2 Wochen im Urlaub und werds vermutlich erst danach machen.
Ich will es dann in absehbarer Zeit auch unbedingt mal auf dem Treffen anbieten, um noch mehr Feedback zu bekommen.

Re: [Trisp] Konträre Magieansätze unterscheiden

Verfasst: Fr 5. Jul 2019, 11:10
von Fred
Jadetiger hat geschrieben:
Mi 3. Jul 2019, 16:51
Es gibt bei Trisp keine Elfen und Zwerge im tolkienschen Sinn.

"Das kleine Volk/Männlein/Wiblein/Zwerge/Gnome..." sind eine Völkergruppe, die sich, um in einer bestimmten Umgebung zu überleben, über eine lange Zeit gegen die Widrigkeiten einer bestimmten Landschaft abgehärtet haben und durch ihr Wissen und ihre Magie der Natur ihren Willen aufzwingen.
Beispiel:
Waldmännchen haben extrem gut getarnte Unterkünfte, können Hinterhalte und Fallen legen wie kaum ein Anderer und vor Gegnern schützen sie sich, indem sie Bäume umstürtzen lassen und plötzlich Gruben schaffen oder Tiere "ferngesteuert" auf den Feind hetzen.
Nebelwichteln macht Feuchtigkeit nichts aus. Sie werden niemals krank. Sie können Wasser magisch zerstäuben, um sich in Nebel zu hüllen.
Bei Tolkien wurden die Zwerge doch bewusst äußerst widerstandsfähig geschaffen, um gegen Melkor bestehen zu können. Und als Crafter zwingen sie der Natur permanent ihren Willen auf.
Diese Zwerge scheinen mir sehr kompatibel zu EDO zu sein :)

Re: [Trisp] Konträre Magieansätze unterscheiden

Verfasst: Fr 5. Jul 2019, 15:17
von Jadetiger
Richtig! Das ist bewusst so beschrieben. Aber das kleine Volk ist halt deutlich variabler angelegt, um Spieler und Spielleiter mehr Freiheit für die eigene Gestaltung zu geben. Die Tolkien-Zwerge sind praktisch eine Teilmenge meines Konzepts. Man könnte sie wohl als Felszwerge oder Erzzwerge bezeichnen.