Brettspielvorstellung

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Minza
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Re: Brettspielvorstellung

Beitrag von Minza » Mo 21. Okt 2019, 07:03

Fred hat geschrieben:
Mo 21. Okt 2019, 00:00
Klingt ja nicht schlecht. Deck Building ist bei Cosims ja eher selten, glaub ich (kenne da bislang bloß StarCraft )
Würde mir jetzt auf Anhieb auch nichts einfallen außer eben WotW und SC (das ich auch mal wieder spielen muss)...
Have fun storming the castle,
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Fred
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War Room

Beitrag von Fred » Mo 28. Okt 2019, 01:45

Ein neues WWII Strategiespiel vom Autor von Axis & Allies. Etwas langwieriger, aber von mittlerer Komplexität. Benötigt viel Platz. Geheime Zugplanung wie bei den alten Strategiespielen von SPI etc. Geringe Downtime durch Microturns und parallele Aktionen, macht vieles besser als A&A. Sehr unterhaltsam!
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War Room.jpg

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Re: Brettspielvorstellung

Beitrag von Minza » So 8. Dez 2019, 10:12

Fred hat geschrieben:
Do 1. Aug 2019, 11:58
Star Trek Ascendancy ist bislang an mir vorbeigegangen. Was für Erweiterungen wären da empfehlenswert?
Mittlerweile habe ich alle aktuellen Erweiterungen und habe auch mal die Stationen farblich angepasst. So schaut das ganze nun aus: Stationen (bzw Botschafter), Schiffe, Knoten, Streckenwürfel, Würfel... die ganzen Würfel in den Fraktionsfarben und die Stationen sind ebenfalls Erweiterungen.
STA klein.jpg
Bis her gibt es an Fraktionen:

Föderation (im Basisspiel)
erlangen kulturelle Punkte durch Entdeckung und Forschung, können dafür aber keine planetaren Invasionen starten

Klingonen (im Basisspiel)
haben einen Vorteil im Raumkampf und erlangen so auch kulturelle Punkte, können sich aber nicht im Kampf zurückziehen

Romulaner (im Basisspiel)
erlangen kulturelle Punkte durch Fortschritt und Spionage, sind aber leider auch zu paranoid, um Handelsverträge vollends auszukosten

Cardassianer (Erweiterung)
können sehr gut Planeten unterjochen, müssen dafür aber auch stets eine Besatzungsstreitmacht zurücklassen

Ferengi (Erweiterung)
erlangen kulturelle Punkte durch Produktion und biedern sich durch lohnende Handelsverträge an andere Völker an

Andorianer (Erweiterung)
erlangen kulturelle Punkte, indem sie bessere Schiffe als alle anderen Völker haben und können gefangene Schiffe anderer Fraktionen zur Forschung nutzen

Vulkanier (Erweiterung)
gewinnen durch andere Faktoren (und nur die Hälfte davon ist allen anderen Spielern überhaupt bekannt), besitzen Botschafter statt Stationen, mit denen sie befreundete Flotten manipulieren können und haben noch ein paar andere Extrawürschtl

Borg (Erweiterung)
nicht spielbare Gegner, die sich entweder von Anfang an oder per Zufall mitten während eines Spieles gegen die Völker stellen und alles zu assimilieren versuchen, was nicht bei 3 hinterm planetaren Schild sitzt


Nun hoffe ich wirklich noch, dass noch weitere Fraktionen erscheinen werden. Schon alleine, dass man mal wirklich (rein theoretisch versteht sich, da sich die Spieldauer mit jedem zusätzlichen Mitspieler um 1 Stunde erweitert) 10 Leute an einen Tisch bekommen könnte, wie die Grundregeln es (rein theoretisch) vorsehen.
Ich mache mir seit einigen Wochen wirklich Gedanken über solche Fraktionen und würde es toll finden, genau diese Rassen mit entsprechenden Fähigkeiten bald in meiner Box zu wissen.
Folgende Fraktionen schweben mir vor:

Tellariten
erhalten kulturelle Punkte, wenn sie Handelsverträge platzen lassen, da sie es ja lieben, zu streiten und zu beleidigen. Dazu noch ein paar andere Handelsvorteile und es wäre perfekt

Gorn
haben Vorteile beim Angriff auf Planeten, zerstören dort aber prinzipiell alles, anstatt die Chance zu haben, die bestehende Infrastruktur einzunehmen

Xindi
alle paar Runden ändern sich die Regeln für diesen Völkerbund, je nachdem, welche Rasse (Insekten, Reptilien, Aquarianer, Primaten, Arboreale) gerade an der Macht sind

Auch würden mir die Tholianer gefallen, die könnten zum Beispiel Warp Routen und Planeten mit ihren Netzen blockieren.
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Star Trek Ascendancy

Beitrag von Fred » Mo 9. Dez 2019, 02:14

Die Andorianer haben bessere Schiffe als alle anderen, ist das kanonisch? :) Und sind sie nicht, wie die Vulkanier, Mitglieder der Föderation?
Na ist ja auch egal.

Seltsamerweise stört mich an den Regeln ein kleines bisschen, wie der Impulsantrieb im Verhältnis zum Warpantrieb gehandhabt wird, aber das ist ja nicht wichtig. Ich kann mir schon vorstellen, dass es ein cooles Spiel ist.

Die Borg als nicht-Spielerfraktion klingt nach einer guten Idee.
Zuletzt geändert von Fred am Mo 9. Dez 2019, 02:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Pax Transhumanity

Beitrag von Fred » Mo 9. Dez 2019, 02:34

Ein kleines und etwas abstraktes, aber auch relativ komplexes Spiel von Sierra Madre aus ihrer Pax Serie. Sierra Madre Games sind immer thematisch und von den Regeln her anspruchsvoll.

Die Spieler sind Entrepeneure, die Ideen in verschiedenen Märkten (Erste Welt, Dritte Welt, Cloud und Raumfahrt) aufgreifen, zur Markreife entwickeln und umsetzen und auf diese Weise die gesellschaftliche Entwicklung beschleunigen bis hin zu einem Umschlagspunkt oder zur Singularität. Gewinner ist, wer dann die meisten Siegpunkte hat. Man muss Finanzmittel beschaffen, forschen, Patente entwickeln (oder diese gewinnbringend verkaufen), Arbeitskräfte in den verschiedenen Märkten beschäftigen, Think Tanks aufbauen, Unternehmen gründen, spezifische Probleme der Märkte lösen, den Vorbehalten gegenüber neuen Technologien entgegenwirken usw.

Hat man die Regeln einmal verinnerlicht, ist es ziemlich cool. Ist für bis zu vier Spieler.
Pax Transhumanity.jpg

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Re: Star Trek Ascendancy

Beitrag von Minza » Mo 9. Dez 2019, 06:20

Fred hat geschrieben:
Mo 9. Dez 2019, 02:14
Die Andorianer haben bessere Schiffe als alle anderen, ist das kanonisch? :)
Es ist kanonisch, dass sie es haben wollen! Also bekommen sie Punkte, wenn sies wirklich mal schaffen. Aber das bedeutet viel Arbeit. Der Andorianische Stolz ist Kanonisch ^^
Und sind sie nicht, wie die Vulkanier, Mitglieder der Föderation?
Na ist ja auch egal.
Das ist halt das Element dieses "Was wäre wenn" Spieles. Genauso wie bei Star Wars Rebellion oder War of the Ring, wo Leia auf Dagobah ausgebildet wird undMon Mothma auf Mon Calamari hingerichtet wird oder Aragorn in Minas Tirith stirbt und Sauron gewinnt. Davon leben diese Spiele halt, ansonsten könnte man es gleich lassen. Ascendancy beginnt noch vor ENT, und somit vor der Gründung der Föderation als solche. Insofern ist der Name der Fraktion eigentlich falsch: es müsste Humans heißen ;)
Und ja: man kann eine Föderation gründen und mit Vulkaniern und Andorianern friedlich durchs Leben ziehen (oder mit Romulanern, wenn die das wollen... oder Frengi...). Das bleibt in einem solchen Spiel jedem selber überlassen, das ist alternative Geschichte. In der Prime Timeline wurde die Erde auch nicht von den Romulanern verglast. In meinem vorletzten Spiel ist das passiert :twisted:
Seltsamerweise stört mich an den Regeln ein kleines bisschen, wie der Impulsantrieb im Verhältnis zum Warpantrieb gehandhabt wird, aber das ist ja nicht wichtig.
Mich interessiert, was dich daran stört. Weil ich selber lange brauchte, um den Impulsantrieb als Spielelement anzuerkennen.
Die Borg als nicht-Spielerfraktion klingt nach einer guten Idee.
Vor allem, da man es so spielen kann, dass die Gefahr eines Kontakts mit den Borg ständig da ist, es aber nicht geschehen muss... sowas finde ich immer recht geil (siehe auch Who Goes There?).
Have fun storming the castle,
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Re: Star Trek Ascendancy

Beitrag von Fred » Mo 9. Dez 2019, 14:00

Minza hat geschrieben:
Mo 9. Dez 2019, 06:20
Ascendancy beginnt noch vor ENT, und somit vor der Gründung der Föderation als solche. Insofern ist der Name der Fraktion eigentlich falsch: es müsste Humans heißen ;)
Das macht dann ja Sinn. Wobei ein Szenario cool wäre, in welchem die Föderation dann Siegpunkte für neu beigetretene Mitglieder bekäme.
Minza hat geschrieben:
Mo 9. Dez 2019, 06:20
Mich interessiert, was dich daran stört. Weil ich selber lange brauchte, um den Impulsantrieb als Spielelement anzuerkennen.
Im Grunde stört mich nur, dass interstellare Flüge und Entdeckungsreisen mit dem Impuslantrieb vorgenommen werden, das macht ja überhaupt keinen Sinn. Allerdings wüsste ich auch nicht, wie man den Impuslantrieb sonst in das Spiel integrieren könnte (bräuchte man ja aber auch nicht)

Wenn es nur um schnellere Bewegung ginge, wären Warp und Transwarp eher geeignet. Die Entwicklung (oder das Stehlen) neuer Technologien wäre auch ein interessanter Aspekt: Transwarp, Tarnsystem, Holodeck, Sporenantrieb, Zeitreisen, Genesis, Androiden...vielleicht käme einiges zusammen :)

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Re: Star Trek Ascendancy

Beitrag von Minza » Mo 9. Dez 2019, 15:47

Fred hat geschrieben:
Mo 9. Dez 2019, 14:00
Das macht dann ja Sinn. Wobei ein Szenario cool wäre, in welchem die Föderation dann Siegpunkte für neu beigetretene Mitglieder bekäme.
Von solchen Verträgen hat man ja eh schon was und zwar irre viel (was man da pro Runde zusätzlich an Ressourcen abstauben kann ist böse, darum sind die Ferengi ja auch so beliebt). Die Föderation gewinnt eben diese Kulturpunkte, wenn sie neue Zivilisationen entdecken oder fremde Phänomene erforschen. Ist schon recht stimmig imo
Im Grunde stört mich nur, dass interstellare Flüge und Entdeckungsreisen mit dem Impuslantrieb vorgenommen werden, das macht ja überhaupt keinen Sinn.
Nö, da hast du Recht. Das ergibt keinen Sinn. Und deshalb steht das so auch weder in den Regeln, noch spielen die meisten das so. Wir erkunden per Warp und reisen zumeist auch so. Mit Warp kann man halt immer nur ein System weit kommen, muss bei einem komplett neu gelegten System anhalten. Aber bei längeren bereits etablierten Strecken kann man da ordentlich durchfetzen und ist gut schnell unterwegs ^^
Allerdings wüsste ich auch nicht, wie man den Impuslantrieb sonst in das Spiel integrieren könnte (bräuchte man ja aber auch nicht)
Da gibts tolle Möglichkeiten für:

eine normale Sublichtbewegung ist 2... wenn man von einem Sektor (zB nach einer verlorenen Schlacht) zurück ins System fliegen will, kann man mit einem Kommandopunkt einfach diese zwei (bzw ein) Feld fliegen und ist da, wo man sein will. Mit Warp würde das schon zwei Kommandopunkte kosten: einen für den Eintritt und einen für den Austritt aus dem Warp.

wenn man in die Verbindungssektoren zwischen den Systemen per Sublicht (und mit nur einem Kommandopunkt anstatt den zwei für Warpein- und -austritt) fliegt, kann man so wunderbar Zugänge zu eigenen Gebieten verbauen. Ohne Tarnvorrichtung kommt da keiner mehr durch und wenn man eine feindliche Macht vor den Toren hat oder sogar einen Borg Cube, dann möchte man seine Verteidigungslinie nicht erst im Heimatsystem haben. Da sind die Sublichtflüge Gold wert!
Die Entwicklung (oder das Stehlen) neuer Technologien wäre auch ein interessanter Aspekt: Transwarp, Tarnsystem, Holodeck, Sporenantrieb, Zeitreisen, Genesis, Androiden...vielleicht käme einiges zusammen :)
Beides im Grundspiel enthalten: man entwickelt schnellere Antriebe, bessere Waffensysteme, Geheimorganisationen, Arbeitslager, Dropships, Disruptoren, Ausbildungsstätten und Co. Alles mit Karten, in die man Forschungspunkte steckt und dann irgendwann in die normale Bibliothek der Fähigkeiten deiner Fraktion integriert. Die Fraktionen starten nur mit einer Anfangstech (die Föderation zB mit Universalübersetzern, bei denen diplomatische Würfe besser klappen... Romulaner mit Tarntechnologie für Erstschläge... Klingonen mit Disruptoren, bei denen jede 6 ein Treffer ist, egal was der Gegner für Schilde besitzt) und dann einen Stapel an Technologien, die es noch zu erforschen gibt. Da gibt es wirklich geile Sachen. Fun Fact: Ferengi erforschen keine Tech, sie initiieren neue Rules of Acquisition ^^

Und wenn man eine gegnerische Forschunganlage (friedlich oder militärisch) übernimmt (und davon gibt es viele im Spiel), darf man sich auch bei der Technologie des Gegners bedienen und diese Fortschritte einheimsen. Ist oft wirklich ne schöne Sache. Wenn man einen Borg Cube offt, bekommt man automatisch ebenfalls eine solche Borg Tech, dafür gibts nen eigenen Stapel :)
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